Mitteldeutsche Meisterschaft in Stendal

Es ist der Jahreshöhepunkt der C- und D- Jugend, sowie der weiblichen Schüler.
Mit 290 Teilnehmern aus 8 Bundesländern und 44 Vereinen war dieses Turnier sehr stark besetzt und wurde auf vier Matten ausgetragen.
Ein langer Wettkampftag bahnte sich an, der bereits um 6 Uhr morgens mit der Anreise begann.
Patricia Pertenbreiter fuhr Josi und mich nach Karow, wo wir dann von Familie Runds (Preußen) mitgenommen wurden.
Josi hatte ihr Gewicht und startete bis 34 Kg bei den weiblichen Schülern.
Mit 9 Teilnehmern in dieser Gewichtsklasse ging es gleich mit etwas Lospech für Josi zugange.
Im ersten Kampf traf sie auf die spätere Siegerin Marie Suttner. Josi, die Marie bereits von Pfingsten kannte, hatte auch in diesem Kampf nicht viel zu holen, auch wenn sie achtsam mitkämpfte und sich immerhin einen Punkt sichern konnte.
Der folgende Kampf ging gegen Lea Simon aus Frankfurt/Oder. Josi griff beherzt an und sicherte sich sogleich 4 Punkte. Im Anschluss an diese Aktion griff Lea an und Josi hatte Mühe sich aus der gefährlichen Lage zu befreien. Sie schaffte es aber und schulterte ihre Gegnerin mit dem Nackenhebel.
Kampf 3 ging gegen Maria Drogoin aus Weißwasser. Josi machte kurzen Prozess und schulterte ihre Gegnerin. Im letzten Poolkampf wartete noch eine weitere Sportlerin aus Frankfurt/Oder. Überraschenderweise zog Josi sofort einen Kopfzug und schulterte ihre Gegnerin damit.
Das Finale um Platz 3 stand nach einem sehr langen Tag an. Dieser ging gegen Sabrina Schönemann ebenfalls aus Frankfurt/Oder. Diese Sportlerin ist aus der Trainingsgruppe von Jason Hill, der diese Sportlerin in diesem Kampf auch betreute.
Nach einem beherzten Angriff und einem Nackenhebel endete dieser Kampf recht schnell und Josi sicherte sich Bronze.
Es war die verdiente Medaille, die sie sich am Ende eines langen Tages sichern konnte.
Die Medaillen und Urkunden hatten ein schönes Design.

Gegen 20:30 Uhr konnten wir dann erst nach Hause fahren, da sich die Siegerehrung etwas hinzog.
Um 23:15 Uhr waren wir dann daheim.
Einen Dank an Familie Runds für die Hin- und Rückfahrt.

Matti
Autor: Matthias Fuentes