Norddeutsche Meisterschaft in Lübtheen

An diesem Samstag, den 03.05.2014 fanden die Norddeutschen Meisterschaften in Lübtheen statt.
In den Altersklassen der Männer, der A/B-Jugend, der B/C-Jugend, sowie den Frauen gingen insgesamt 177 Teilnehmer aus 39 Vereinen an den Start.
Mit dabei waren Justyna Kowalewski und Larissa Drews.
Larissa, die morgens noch ordentlich Gewicht machen wollte, um nicht im Limit bis 58 Kg, auf Peggy Kenn und Katja Betker zu treffen, nahm mit einer couragierten Leistung 500 Gramm ab und kämpfte folglich in der Gewichtsklasse bis 53 Kg.
In dieser Klasse startete auch Justyna Kowalewski.

Die beiden begegneten sich gleich im 1. Kampf, den Larissa klar für sich entscheiden konnte.
Justyna musste nun gegen eine Russin antreten, die seit 4 Monaten in Deutschland ist und beim TuS-Gaarden Kiel trainiert. Ein sehr knapper und offener Kampf. Justyna zog einen Kopfzug, konnte ihre Gegnerin aber nicht schultern. Im Stand ging es weiter und sie versuchte wieder einen Kopfzug anzusetzen, wurde aber abgefangen und kurz vor Ablauf der Zeit geschultert.
Sicherlich war dies ein Kampf, der auch anders ausgehen könnte.
Larissa trat nun gegen die Russin an und probierte es mit der gleichen Technik. Die Russin flog hinterher, konnte sich aber noch einmal befreien. Deshalb setzte Larissa nochmal zum Kopfzug an und schulterte ihre Gegnerin.
Den Titel aus dem letzten Jahr konnte Larissa somit erfolgreich verteidigen und sichert sich damit die Goldmedaille.

Justyna war an diesem Tag gut eingestellt und machte noch einen Kampf, der von Marco Mütze organisiert wurde.
Die Starterin aus der Gewichtsklasse bis 63 Kg trat gegen Justyna an.
Das war ein Kampf! Hier wurde sich nichts geschenkt. Justyna stand tief und konnte die meisten Beinangriffe abwehren und daraus selbst Punkte erzielen. Kurz vor Ende des Kampfes stand es dann 8:6 für Justyna, bevor sie dann erneut in einen Griff fiel und am Rande einer Schulterniederlage stand. Der Punktestand lautete nun 8:8 und es ertönte der Gong. Nur wenige Millisekunden danach das Abklopfen des Kampfrichters. Es wurde sich kurz beraten und dann hieß es, dass der Gong zuerst kam.
Da Justyna nur 2er-Wertungen erzielte, hatte sie die höheren Wertungen und gewann hauchdünn den Kampf.

Für Justyna war es in diesem Jahr, trotz großer kämpferischer Leisung, leider nur die Bronzemedaille.

Ein großer Dank geht auch an den Landestrainer Marco Mütze, der uns sicher hin- und zurückfuhr. Zudem hat er tatkräftig bei der Wettkampfbetreuung geholfen.

Autor: Matthias Fuentes