Edelmetall in allen Altersklassen

 

Am 24. und 25 Januar begrüßte Ringerchef Fuentes bei der Berliner Ringer Meisterschaft im Sportpalast Tegel, den Ehrenpräsidenten Horst Lobert, den Präsidenten Stefan Kolbe sowie Vize Lutz Bachmann. Die Entscheidungsträger des VfL Tegel konnten sich davon überzeugen, dass es sich für den Breitensportverein lohnt in die Ringerabteilung zu investieren, da auch in diesem Jahr schon jetzt wieder 4 Berliner Meister zur Sportlerehrung des Bezirks gemeldet werden können.

Edelmetall in den Altersklassen :

E- Jungend 1 Bronze – Bei den jüngsten Nachwuchsringern hatte sich der sechsjährige Joshua (28kg) bis ins kleine Finale vorgekämpft und eröffnete den Medaillenregen für die VfL` er. D-Jugend 1 Silber – Der Berliner Freistilmeister 2009, Fabian Gang-Müller, verlor den Kampf um den Greco Titel. Freute sich aber mit Trainer und Betreuer über den 2. Platz. C-Jugend 1 Gold , 1 Silber – Der zwölfjährigen Marlin Constantin (46 kg) wurde – Dank der guten Vorbereitung vom Jugendwart Matthias Fuentes- mit einem abgestreiften Kopfhüftschwung im Finale gegen seinen TKB Kontrahenten – zum ersten Male Berliner Meister. – Paul (Panther) Simmat (50 kg) wollte sich an seinem Geburtstag selber ein Geschenk machen. Doch im ersten Jahr in der neuen Altersklasse fehlte ihm noch Kraft und Technik, um im Kampf um Platz 1 gegen den fast zwei Jahre älteren Gegner vom Bundesligisten SV Luftfahrt gewinnen zu können. Silber für ihn. Bild: Paul A/ B Jugend 1 Gold 1 Silber – Das Tegeler Ringertalent Jason Hill (50kg) aus dem Frankfurter Ringerinternat zeigte in einem Vergleichskampf gegen einen Gastringer aus Brandenburg, welches technisch taktisches Potential man in einem halben Jahr in einem Olympiastützpunkt dazu lernen kann Als bester Berliner konnte er seinen Titel vom Vorjahr verteidigen. Bild. Hill Familie – Vizemeister wurde Jeffrey Feder bei den 14-18jährigen

A/B Jugendlichen. Es hätte durchaus der Titel sein können da er seinen Finalgegner klar nach Punkten im Griff hatte. Jeffrey wollte unbedingt einen Schultersieg wurde aber nach einer schlechten Technik abgefangen und durch eine strittige Schiedsrichterentscheidung „abgeklopft“. Mit mehr Ringertraining und weniger Ballspielen will er es beim nächsten Mal besser machen versprach der Hill Cousin.

Männer 1 Silber – Tegels Deutsche Jugendmeister von 1984 Dirk „Bimbo“ Schäning (96 kg) wollte es in seinem Erfolgs Jubiläumsjahr noch einmal wissen und ging nach einer 10jährigen Wettkampfpause wieder auf die Matte. Im ersten Duell kämpfte „Bimbo“ mit einem 15 Jahre jüngeren Ringer vom 1. Bundesligisten TRV Berlin und konnte bis zur zweiten Runde noch ganz gut mithalten. Doch dann hatte sich der in Russland ausgebildete Ringer auf Tegels Abteilungsehrenmitglied eingestellt und als „Bimbo“ es mit von der Matte „Schieben“ versuchte wurde er abgefangen und übertragen. Etwas irritiert wunderte sich das VfL Talent vergangener Tage, das er dadurch auch die zweite Runde verloren hatte und nun nach Punkten besiegt worden war. Im darauf folgenden Kampf um den 2. Platz gab es ein Novum in der fast 60jährigen Nachkriegsgeschichte der Berliner Einzelmeisterschaften , denn zwei Männer mit einem Gesamtalter von 99 Jahren standen auf der Matte und wollten Berliner Vizemeister werden. Der 39jährige Dirk (Bimbo) Schäning vom VfL Tegel und der älteste aktive Berliner Ringer Mario Domnowski. vom SV Luftfahrt kämpften knapp 2 Minuten, dann hatte Tegels Deutscher Jugend Meister von 1984 den Veteranen Weltmeister von 2001 besiegt. Dirk „Bimbo“ Schäning ist somit im 25jahr seines größten sportlichen Erfolgs wieder einmal Berliner Vizemeister.

3 Urkunden – Bei der abschließenden Siegerehrung bekamen die D- Jugendlichen Allessandro Rudolf (38 kg) für Platz 5 und Larissa Drews (25 kg) sowie Arvid Kapella (38 kg) für Platz 6 eine Urkunde. Zum ersten Male in seiner dreijährigen Ringerkarriere ging Anthony Hill leer aus, doch Trainervater Jörg-Rüdiger Hill war sehr zufrieden mit seiner Leistung – Ringerchef Manuel Fuentes bedankt sich bei den Eltern und allen Helfern ohne deren Hilfe die Meisterschaft nicht so reibungslos abgelaufen wäre. Ein besonderer Dank an die Eltern von Paul Simmat für das Sponsoring und an die Mutter des Kassenwarts Frank Krey die für den Imbiss gesorgt hatte.

H.W.