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23. Internationaler Ringer- Pfingst- Cup 2008 ab 10 Uhr im Tegeler Sportpalast mit Gedenkpokal für Darius Ekbatani gestiftet von der Schirmherrin Senatorin für Justiz Frau Gisela von der Aue

Am 10. Mai wollen die Sportler des VfL Tegel an Darius Ekbatani dem „Helden von Tegel „ erinnern. Der mutige 23jährige Student der als Ringerschüler des VfL Tegel, mehrfacher Landesmeister werden konnte, wurde im Sommer 2007 am Tegeler See getötet, weil er einem Menschen zu Hilfe gekommen war (Zeitungen, Internet und Fernsehen berichteten darüber). Die gut 150 Ringer aus dem gesamten Bundesgebiet Frankreich und Polen wollen bei diesem Turnier wieder ein Zeichen setzen und daran erinnern , dass jeder Einzelne gefragt ist wenn Unrecht geschieht. Das Eingreifen mit hohem Risiko verbunden ist und Randalierer nicht sportlich reagieren, kann man auch dem Urteil des Richters über den blutigen Streit am Tegeler See entnehmen. Deshalb ist Zivilcourage immer mit überlegtem Handeln zu verbinden, damit Brutalität und Randale nicht den öffentlichen Raum übernehmen An diesem Pfingst-Sonnabend wird von 10- bis 17 Uhr in sieben Alters- und 10. Gewichtsklassen, im olympischen Freistil gerungen. Der gesamte Körper, von Kopf bis Fuß gilt als Angriffsfläche. Die Regeln zielen daraufhin, den Gegner aus dem Stand in die Bodenlage und mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen. Als Techniken kommen Würfe, Schleudern und Hebel zum Einsatz. Schläge, Tritte und Würgen sind verboten. Die Kampfleitung und Wertung übernimmt der Kampfrichter. Sieger ist, wer zum Ende der Kampfzeit die meisten Punkte gesammelt hat oder vorher seinen Kontrahenten auf beide Schulterblätter gebracht hat Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die drei erstplazierten Ringer jeder Gewichtsklasse erhalten jeweils eine Medaille. Die drei erstplazierten Vereine jeder Altersklasse erhalten jeweils einen Ehrenpreis. Die sechs erfolgreichsten Vereine in der Gesamtwertung erhalten jeweils einen Ehrenpreis. Der Gesamtsieger erhält zusätzlich den Wanderpokal. Pokalverteidiger ist SV Luftfahrt Berlin. Wertungspunkte werden für die jeweils sechs erstplazierten Teilnehmer vergeben. (1. Platz = 6 Punkte, 2. Platz = 5 Punkte usw.), jedoch nicht mehr Punkte als Starter in der betreffenden Klasse (1Teilnehmer =1 Punkt ). Bei Punktgleichheit in der Gesamtwertung ist die Mehrzahl der besten Platzierungen entscheidend. Der Verein mit den meisten Teilnehmern sowie der weitest angereiste Verein erhalten jeweils einen Ehrenpreis. Die Schirmherrin des Turniers die Senatorin für Justiz im Land Berlin, Gisela von der Aue“ stiftet für den besten Nachwuchs- Ringer des Turniers einen Pokal, in der Gewichtsklasse in der Darius 1997 in Essen bei der Deutschen Meisterschaft für den VfL Tegel auf die Matte gegangen war Als größte Herausforderung einer der kleinsten Abteilung des VfL Tegel Berlin wird seit 1985 zu Pfingsten im Tegeler Sportpalast der internationale Berliner Ringer Pfingst-Cup durchgeführt. Die Tegeler Ringer konnten bisher über 5500 Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet, West- Süd- und Nord Europa sowie den USA begrüßen. Nach der Wende startete, neben dem osteuropäischen Ringernachwuchs auch eine Gruppe von Kurasch-Ringer aus Usbekistan. Beim Pfingst-Cup 2003, zum 100jährigen Geburtstag, des Berliner Ringers Werner Seelenbinders (4. der Olympiade 1936 wegen seines Kampfes gegen die Nazis, 1944 in Brandenburg hingerichtet) wurde schon einmal vom VfL Tegel unter dem Motto „Gegen jede Form der Gewalt“ – intensiv ,, Flagge“ gezeigt.