Offene Berliner Meisterschaften 2018 – 2x Gold und 1x Silber nach Tegel!

Zwei Titel für Tegel

Die Nachmittagsveranstaltung begann um 15:30 Uhr.
Wir gingen mit fünf Männern und vier Mädchen an den Start.


Weibliche Schüler:
Sophia Langner, die bei der Mitteldeutschen Meisterschaft vor zwei Wochen den Einzug in das kleine Finale verpasste, setzte sich heute gegen ihre Gegnerin aus Hennigsdorf durch. Den zweiten Poolkampf gegen Annalena Pohl gestaltete sie sehr souverän und sicherte sich einen technisch überlegenden Punktsieg mit 16:0. Das Finale war ein kurzer Prozess seitens Sophia. Hungrig auf den Titel riss sie ihre Gegnerin ab und stellte ihre Gegnerin mit der Brustquetsche in die Kerze.
Berliner Meisterin

Amélie Retzlaff musste ebenfalls drei Kämpfe bestreiten. Der 1. Kampf gegen eine Sportlerin vom SV Preußen war sehr eng und ging über die volle Distanz. Amélie gewann am Ende mit 4:2 nach Punkten und hatte damit einen wichtigen Sieg eingefahren. Im 2. Kampf wurde es ebenfalls spannend, da Amélie den 1. Angriff verschlief und zwei Punkte abgab. In der Bodenlage konnte sie allerdings gut verteidigen und keine weiteren Punkte abgeben. Der nächste Angriff kam von Amélie und sie beendete den Kampf sogleich mit ihrer starken Brustquetsche. Der letzte und damit entscheidende Kampf um den Titel ging gegen eine Sportlerin aus Hellersdorf. Amélie fing verhalten an und wartete auf die Aktion ihrer Gegnerin. Mit abwarten alleine, gewinnt man keinen Kampf und so riss sie ihre Gegnerin ab und stellte auch diese in die Kerze.
Berliner Meisterin

Sophia Schwart hatte an diesem Tag deutlich mehr Möglichkeiten. Sie griff beherzt an und probierte ihre Techniken umzusetzen, was ihr zum Teil recht gut gelang. Sophia hätte wohl beide Poolkämpfe gewinnen können, aber am Ende fehlte noch der nötige Biss, gewisse Situationen bis zum Ende auszukämpfen. Im Finale um Platz fünf gegen Annalena Pohl war nichts zu holen und damit bleibt es ein trostloser sechster Platz.
Da Sophia aber noch zwei Jahre bei den weiblichen Schülern hat, wird sie noch ihre Chancen auf den Titel haben.


Weibliche Jugend:
Giulia Amthor
Giulia hatte lediglich eine Gegnerin. Sie kämpfte gegen Mariam Schöne, die im Internat in Frankfurt/Oder trainiert. Nach guten Beinangriffen, die aber nicht konsequent genug waren, holte sich Mariam Punkt um Punkt, ehe sie Giulia mit eigenen Angriffen letztendlich bezwang.
Platz zwei.


Nach langer Zeit endlich wieder etwas Bewegung im Männerbereich.
Jason Hill, Anthony Hill, Ahmad Habibi, Siamak Dodel und Denny Sercan Kralisch kämpften um den Titel des Berliner Meisters.

Anthony Hill 65 Kg Männer Freistil
Anthony ist das 1. Jahr im Männerbereich aktiv und hatte somit schwer zu kämpfen. Er konnte Punkte holen, sich aber am Ende gegen die erfahrene Konkurrenz nicht durchsetzen.

Denny, Ahmad, Siamak und Jason starteten alle bis 74 Kg im freien Stil. (Zwölf Teilnehmer)
Im 1. Kampf trafen Denny und Ahmad aufeinander. Ein spannender Trainingskampf, den Ahmad am Ende für sich entscheiden konnte. Im weiteren Verlauf verlor Denny noch einen weiteren Kampf und schied damit aus.

Ahmad verlor seinen zweiten und dritten Kampf und stand dann im Finale um Platz fünf. Diesen verlor er gegen seinen Trainer und Vereinskameraden Jason Hill
sechster Platz.

Siamak bestritt sein erstes Turnier und musste zu Beginn direkt gegen den starken Doa Küksar vom SV Luftfahrt antreten. Die erste Minute stand er sehr souverän und konnte fast eine Wertung erzielen. Doa wurde aber zunehmend stärker und rang Siamak nieder. Auch im zweiten Kampf hatte er einen starken Gegner und schied damit aus.

Jason Hill kämpfte im freien Stil und musste im 1. Kampf eine Niederlage hinnehmen, da er in Runde zwei konditionell am Ende war. Jason hatte seinen Gegner zwar in die gefährliche Lage gebracht, konnte ihn aber nicht schultern. Die nächsten beiden Kämpfe gewann er souverän. Im letzten Poolkampf musste Jason eine Niederlage hinnehmen, da die Beinangriffe des Gegners sehr erfolgreich  waren. Im Finale um Platz fünf gewann er gegen Ahmad.
fünfter Platz.

Das Turnier samt Siegerehrung endete gegen 21 Uhr.

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