11. Wolfgang-Bohne-Gedächtnisturnier

Wir fuhren um 6:00 Uhr los und kamen rechtzeitig zum Wiegebeginn an.
Alle drei startenden Mädels hatten ihr Gewicht.
Leider muss ich auch erwähnen, dass lediglich eine! (Larissa) ihr Vereinsshirt eingepackt hat.
Solch eine Peinlichkeit kann und darf nicht vorkommen!

Doch nun zum Wettkampf.
Das Turnier wurde auf 5 Matten abgehalten.
Von den ursprünglich 400 Meldungen kamen 325 Sportler an.
Ein äußerst gut organisiertes Turnier! Dafür geben wir gern ein großes Lob an den RV Thalheim und dem Hauptorganisator Frank Graube.

Alina Tischer Weibliche Jugend 43 Kg 4 TN:
Alina gewinnt ihren 1. Kampf gegen Jil Niemandt. Auf der Deutschen hat sie noch denkbar knapp verloren, heute jedoch mit 7:2 nach Punkten gewonnen.
Im 2. Kampf verlor Alina gegen die Sportlerin Purschke auf Schulter.
Runde 3: Alina verliert recht unnötig gegen CZ und wird wohl trotz Sieg undankbare Vierte.

Larissa Drews Weibliche Jugend 56 Kg 4 TN:
Larissa verliert anfangs gegen Lucia Schiller, schafft es aber eine 2er Wertung zu holen.
Im Anschluss daran kämpft sie stark gegen eine Tschechin und gewinnt mit 14:4 nach Punkten.
Auch in ihrem 3.Poolkampf ackerte sie wieder wie eine Löwin und erkämpfte sich eine 10:0 Führung. Doch kurz vor Ablauf der Zeit fliegt sie einem Schulterschwung hinterher, konnte sich aber über die Zeit retten und gewann somit nach Punkten.
Ein verdienter und hart umkämpfter zweiter Platz.

Josephine Pertenbreiter Weibliche Schüler 34 Kg 10 TN:
Josi verliert im Auftaktduell gegen die starke Pauline Neumerkel vom AC Werdau, hat aber lange gegenhalten und einiges abwehren können.
Im darauffolgenden Kampf agierte Josi technisch versiert und schulterte ihre Gegnerin in Runde 2 mit einem Achselwurf.
Ihren 3. Kampf gewann sie schnell mit einem sauberen Nackenhebel.
Den 4. Kampf verlor Josi nach eigener Führung knapp auf Schultern, nachdem sie einen Moment unaufmerksam war. Somit konnte sie nur noch um Platz 5 antreten.
Im Finale um Platz 5 machte Josi kurzen Prozess mit Maria Drogoin und schulterte sie, nach einem Achselwurf, mit ihrer Spezialtechnik dem Nackenhebel.

Alles in allem ein gelungener Wettkampf mit vielen positiven Lichtblicken, aber auch kleinen, vermeidbaren Fehlern.
Gegen 18:30 Uhr konnten wir die Halle verlassen und fuhren mit dem Ringerchef sicher nach Hause.

M&M
Autor: Matthias Fuentes