Offene Hessische Meisterschaften in Waldaschaff

Am Freitag nach der Zeugnisausgabe, fuhren wir, Josi, Larissa, der Ringerchef und ich, um 13 Uhr Richtung Hessen.
Die ca. 550 km Hinweg haben wir gut überstanden und die Mädels konnten noch am Abend über die Waage gehen. Nach einem Abendessen gingen wir dann zu Bett. Am Samstag begann der Wettkampf leider erst um 12:30 Uhr, was unsere Abendplanung etwas in Gefahr brachte, dazu aber später mehr.

Mit der Schweiz und vielen teilnehmenden Bundesländern gingen die weiblichen Schüler, die weibliche Jugend und die Frauen an den Start. Es waren ca. 130 Athletinnen die teilnahmen.

Larissa Drews 52 Kg weibliche Jugend
Larissa musste im ersten Kampf über die volle Distanz von 2×2 Minuten gehen und bezwang ihre Gegnerin deutlich, ohne einen Punkt abzugeben.
Auch im weiteren Verlauf rang Larissa clever und konnte in das Finale einziehen. Der Gegnerin wurde Punkt um Punkt abgenommen. Larissa siegte vorzeitig 10:0 mit technischer Überlegenheit.
Hessische Meisterin
Bemerkenswert ist, dass Larissa wieder selbst angegriffen hat und Techniken gut umsetzen konnte.

Josephine Pertenbreiter 32 Kg weibliche Schüler
Josi setzte sich in ihrem 1. Kampf gewohnt schnell mit ihren Beinangriffen und dem Nackenhebel durch.
Der folgende Kampf war schon deutlich unkämpfter.
Nach Beinangriffen konnte Josi eine Beinschraube (Spindel) ansetzen, die technisch gut aussah, doch leider konnte sie keine weitere Rolle ausführen, sodass es im Stand weiterging.
Nach einem missglückten Kopfzug gab Josi Punkte ab und musste sich dann im Boden verteidigen, was gut gelang.
Kurz vor Schluss gelang Josi noch ein toller Beinangriff der zur technischen Überlegenheit führte (14:4).
Im Finale ging Josi etwas überhastet an die Beine und wurde abgefangen. Aus dieser Lage konnte sich Josi trotz guter Brückenarbeit nicht mehr befreien.
Silber für Josi

Das Turnier endete samt Siegerehrung gegen 16:30 Uhr – nun hieß es: Temporunde!
Denn wir wollten noch nach Mainz zum Halbfinal-Rückkampf der deutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Dieses Ereignis wollten wir unbedingt mitnehmen, zumal Josi noch keinen Mannschaftskampf erleben konnte.
Ein schöner Tag/Abend ging vorüber. Nun hieß es Schlafenszeit.
Am Sonntagmorgen machten wir noch einen kleinen Umweg von ca. 70km zum 1. deutschen Ringermuseum in Schifferstadt – das musste einfach sein. Eine wundervolle Ausstellung mit Videomaterialien, Bildern, Medaillen und Pokalen u.v.m.
Ein liebevoll geführtes Museum welches wir nach knapp 2 h verließen und die Heimreise antraten.
Autor: Matthias Fuentes